-
03.05.2014
- → Ausland
Irak: Al-Maliki nach Wahl offenbar vorn
Bagdad. Nach den Parlamentswahlen im Irak deutet sich ein Sieg der Allianz von Regierungschef Nuri Al-Maliki an. Lokale Medien zitierten am Freitag Beobachter, die nach der Auszählung eines Teils der Stimmzettel erklärten, Al-Malikis Rechtsstaat-Allianz habe 67 der insgesamt 328 Sitze erhalten. Den zweiten Platz belegt demnach das Al-Muwatin-Bündnis unter Führung von Ammar Al-Hakim mit 48 Sitzen. Die Al-Ahrar-Bewegung soll 33 Mandate errungen haben.
Damit wären im neuen Parlament drei großen Fraktionen vertreten, die von religiös gefärbten Schiiten-Parteien dominiert werden. Den Angaben zufolge erhielt auch das Bündnis des sunnitischen Parlamentspräsidenten Osama al-Nudschaifi 33 Mandate. Das amtliche Endergebnis wird erst übernächste Woche erwartet.
(dpa/jW)
Damit wären im neuen Parlament drei großen Fraktionen vertreten, die von religiös gefärbten Schiiten-Parteien dominiert werden. Den Angaben zufolge erhielt auch das Bündnis des sunnitischen Parlamentspräsidenten Osama al-Nudschaifi 33 Mandate. Das amtliche Endergebnis wird erst übernächste Woche erwartet.
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland