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USA verschweigen Softwarelücken

Washington. Die US-Regierung hat bestätigt, daß ihre Geheimdienste neu entdeckte Sicherheitslücken in Computersystemen mitunter für Spionage und Cyberangriffe ausnutzen. Es gebe Kriterien, nach denen entschieden werde, ob eine Sicherheitslücke öffentlich gemacht werde oder nicht, erklärte Michael Daniel, der Berater von US-Präsident Barack Obama in Fragen der Cybersicherheit. Zwar hätten die USA auch Interesse an einem sicheren Internet. Wenn sie eine neue Schwachstelle aber öffentlich machen, würden die Dienste eine Möglichkeit zur Spionage auslassen. Durch die Ausnutzung von Sicherheitslücken könnten wichtige Informationen gewonnen werden, schrieb Daniel. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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