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Südsudan: Angriff auf UN-Stützpunkt

Juba/New York. Bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt im Südsudan sind nach Angaben der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, mindestens 20 Menschen getötet worden. Mindestens 70 weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden, sagte die Botschafterin am Donnerstag abend (Ortszeit) in New York. In dem UN-Komplex in Bor, der Hauptstadt des umkämpften Bundesstaats ­Jonglei, hatten fast 5000 Zivilisten Schutz gesucht. Mitarbeiter der Hilfsorganisation World Vision berichteten am Donnerstag von erneuten schweren Kämpfen. Die Gefechte hätten auch in der Nähe von Flüchtlingscamps stattgefunden, so daß zahlreiche Vertriebene die Lager verlassen mußten, um sich in Sicherheit zu bringen. Besonders stark betroffen war offenbar die Region um die Stadt Renk im ölreichen Bundesstaat Oberer Nil.

(dpa/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.04.2014, Seite 7, Ausland

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