Zum Inhalt der Seite

Italien greift Flüchtlinge auf

Rom. Die italienische Marine hat binnen 24 Stunden mehr als tausend Flüchtlinge im Mittelmeer aufgegriffen. Sie seien in drei Booten von einem Hubschrauber und mit Hilfe einer Drohne gesichtet worden, teilte die Marine mit. Sie wurden demnach von Schiffen nach Italien gebracht. Unter den 1049 Flüchtlingen seien 151 Frauen und 91 Kinder gewesen. Im Rahmen der Operation »Mare Nostrum« sucht die Marine mit Kriegsschiffen, Drohnen und Hubschraubern mit Infrarot- und optischer Ausrüstung nach Flüchtlingen. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2014, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!