Zum Inhalt der Seite

Kanzlerin toleriert Rußlandgeschäfte

Berlin. Ist es Großzügigkeit oder macht sie nur ihren Job? Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat trotz des Ukraine-Konflikts keine Bedenken gegen die Pflege von Geschäftsbeziehungen deutscher Firmen mit Rußland. Merkel habe »vom Grundsatz nichts dagegen, daß diese Wirtschaftskontakte aufrechterhalten werden«, übersetzte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz am Freitag in Berlin Merkels Ansichten ins Presse-Deutsch.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!