Zum Inhalt der Seite

Generalstreik legt Paraguay lahm

Asunción. Mit einem Generalstreik haben Arbeiter und Bauern in Paraguay am Mittwoch (Ortszeit) gegen die Politik von Regierungschef Horacio Cartes protestiert. Sie forderten den Verzicht auf Privatisierungen, eine Bodenreform sowie eine Lohnerhöhung um 25 Prozent. Die Beteiligung an diesem ersten Ausstand nach dem Amtsantritt des Präsidenten im vergangenen Jahr lag Angaben der Organisatoren – sechs Gewerkschaftsverbände sowie Bauernorganisationen – zufolge bei 80 Prozent. Die Regierung zeigte sich gesprächsbereit, schloß jedoch den Verzicht auf ein von den Streikenden besonders abgelehntes Privatisierungsgesetz aus. Die Nationale Bauernföderation warnte deshalb ihre Bündnispartner am Donnerstag, in eine Falle der Regierung zu tappen. Es gehe um die Erfüllung der Forderungen, nicht um endlose Verhandlungen. (PL/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2014, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!