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Einigung über Gesetz zum Doppelpaß

Berlin. Nach koalitionsinternen Unstimmigkeiten stehen nun die Gesetzespläne der Bundesregierung zur doppelten Staatsbürgerschaft. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD) teilten am Donnerstag in Berlin mit, sie hätten sich auf einen Entwurf geeinigt. Die Optionspflicht soll demnach für jene Kinder ausländischer Eltern wegfallen, die bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres mindestens acht Jahre in Deutschland gelebt oder sechs Jahre hier eine Schule besucht haben. Bislang gilt, daß sie mit der Geburt den deutschen und einen anderen Paß bekommen, sich aber bis zum 23. Geburtstag für einen von beiden entscheiden müssen.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2014, Seite 2, Inland

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