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Zentralafrika: UN will 12000 Soldaten
New York. Die Vereinten Nationen empfehlen, zum Schutz der Bevölkerung der Zentralafrikanischen Republik eine fast 12000 Mann starke Friedenstruppe zu entsenden. Ein militärisches Eingreifen angesichts der Gewalt in dem von Kämpfen geplagten Land richte nichts aus, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in einem Bericht an den Sicherheitsrat. Deshalb plädiere er für einen großangelegten Blauhelmeinsatz. Es werde aber sechs Monate dauern, bis eine UN-Friedensmission vor Ort mit ihrer Arbeit beginnen könne. Die Truppe solle 10000 Soldaten und 1820 Polizisten umfassen, heißt es in dem Report weiter.
Vor knapp einem Jahr hatte eine muslimische Rebellengruppe die Macht in dem überwiegend von Christen bewohnten Land an sich gerissen. Seitdem sind etwa eine Million Menschen auf der Flucht, mindestens 2000 Menschen wurden getötet. Auf internationalen Druck hin verzichtete Rebellenführer Michel Djotodia im Januar auf die Macht. Seitdem machen christliche Milizen Jagd auf Muslime.
(Reuters/jW)
Vor knapp einem Jahr hatte eine muslimische Rebellengruppe die Macht in dem überwiegend von Christen bewohnten Land an sich gerissen. Seitdem sind etwa eine Million Menschen auf der Flucht, mindestens 2000 Menschen wurden getötet. Auf internationalen Druck hin verzichtete Rebellenführer Michel Djotodia im Januar auf die Macht. Seitdem machen christliche Milizen Jagd auf Muslime.
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