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Marokko verärgert über Frankreich

Rabat. Eine seit Tagen schwelende diplomatische Krise zwischen Marokko und Frankreich hat sich drastisch zugespitzt. Die Regierung in Rabat legte am Mittwoch abend nach eigenen Angaben die juristische Zusammenarbeit mit Frankreich bis auf weiteres auf Eis. Eine von der staatlichen Nachrichtenagentur MAP veröffentlichte Erklärung prangert eine Aktion der französischen Behörden an. Sieben Polizisten hätten »in provokativer Form« versucht, einem ranghohen marokkanischen Beamten in der Botschafterresidenz in Paris eine richterliche Vorladung zu übergeben. Menschenrechtsgruppen werfen dem Mann, bei dem es sich Medienberichten zufolge um den Chef des marokkanischen Geheimdienstes DGST, Abdellatif Hammouchi, handeln soll, Folter gegen einen Aktivisten der Westsahara-Befreiungsfront Polisario vor.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2014, Seite 6, Ausland

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