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Fußball-Randspalte

Zwei Tore Unterschied

St. Petersburg/Piräus. Borussia Dortmund hat sein Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel beim FC Zenit St. Petersburg mit 4:2 gewonnen. Nach fünf Minuten führten die Dortmunder – vor allem dank Marco Reus – bereits 2:0. In der zweiten Halbzeit quittierte Lewandowski mit zwei Treffern (61./71.) jeweils die Anschlußtore von Zenit durch Oleg Schatow (57.) und Hulk (69./Foulelfmeter).

Das zweite Spiel des Champions-League-Abends verlor Manchester United 0:2 bei Olympiakos Piräus. Erst fälschte Alejandro Domínguez einen Schuß von Piräus-Kapitän Giannis Maniatis unhaltbar für Gäste-Keeper David De Gea ab (38.). Dann traf Joel Campbell (55.) mit einem sehenswerten Distanzschuß zum Endstand. (dpa/jW)

Akte von Terrorismus

Patras. Mit einem Abschiedsbrief an den griechischen Fußballverband hat sich der Zweitligist Panachaikos vom Spielbetrieb zurückgezogen. Klubpräsident Alexis Kougias beklagt in dem Schreiben »Akte von Terrorismus« und ein »kriminelles Verhalten der Schiedsrichter«. Spieler des Vereins aus der Hafenstadt Patras waren beim Ligarivalen Panegialios von Anhängern des Gegners attackiert worden. »Das war ein organisierter Plan der Behörden und der Fans, um unsere Spieler zu terrorisieren. Das kriminelle Verhalten aller Involvierten hat uns die Hoffnung genommen, jemals wieder in die Super League aufzusteigen«, schrieb Kougias. Eine Antwort des Verbands steht noch aus. (sid/jW)

Beunruhigungspille

Hoffenheim. Die Vertragsauflösung von Tim Wiese bei 1899 Hoffenheim war nur eine »Beruhigungspille« für die Öffentlichkeit. Wie am Mittwoch bekannt wurde, steht der Torhüter trotz Abfindungsvereinbarung noch bei den Kraichgauern unter Vertrag. Die Hoffenheimer halten nach wie vor die Transferrechte an Wiese, um bei einem Wechsel des 32jährigen einen Teil der Sechs-Millionen-Abfindung über eine Ablösesumme wieder reinzubekommen. (sid/jW)

Die Liebe von Adidas

São Paulo. Adidas hat T-Shirts zur Fußball-WM zurückgezogen, die von Brasiliens Tourismusbehörde Embratur als sexistisch kritisiert wurden. Auf den Shirts war neben dem Zuckerhut eine Frau im Bikini zu sehen. Dazu der zweideutige Spruch »Lookin’ to score – Brazil« (Wir versuchen Tore zu schießen). Ein alternatives WM-Shirt des Monopolisten verkündet die frohe Botschaft »I love Brazil« mit einem Herzsymbol, dessen Form an einen Po erinnert. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2014, Seite 16, Sport

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