Zum Inhalt der Seite

Betreuungsgeld: Ungleiche Nachfrage

Berlin. Sechs Monate nach der Einführung des Betreuungsgeldes liegen bundesweit 154000 Anträge dafür vor. Die Hilfe wird offenbar im Westen stärker als im Osten genutzt. Dies ergab eine Umfrage der Passauer Neuen Presse (Dienstagausgabe) bei den zuständigen Ministerien und Behörden der Bundesländer. Nach der Umfrage wurden bis Ende Januar mit 38327 Anträgen die meisten in Nordrhein-Westfalen gestellt. Im Osten ist die Zahl deutlich geringer – hier gab es mit 3824 Anträgen die meisten in Sachsen. Das Betreuungsgeld wurde vor allem auf Betreiben der CSU für Eltern eingeführt, die für die Betreuung ihrer Kleinkinder keine staatliche Einrichtung nutzen wollen. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2014, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!