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Asylsuchender starb in Flüchtlingsheim

Plauen. Ein Asylsuchender aus Libyen ist in der Nacht zu Freitag in einer sächsischen Flüchtlingsunterkunft gestorben. Ein Wachschutzmitarbeiter des Hauses in Plauen soll, trotz Aufforderung, zuvor fast zwei Stunden lang keinen Notarzt gerufen haben. Dies bestätigte ein Sprecher der Polizeidirektion Zwickau am Dienstag auf Nachfrage von junge Welt. Gegen den Wachmann werde wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt. Bei einer vorläufigen Obduktion wurde eine Lungenembolie als Todesursache festgestellt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2014, Seite 5, Inland

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