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Irak: 300000 Menschen fliehen vor Gewalt

Bagdad. Die Gewalt in der irakischen Provinz Anbar westlich von Bagdad hat in den vergangenen sechs Wochen bis zu 300000 Menschen in die Flucht getrieben. Die Menschen hätten wegen der unsicheren Lage rund um die Städte Falludscha und Ramadi ihre Heimat verlassen, 50000 Familien seien betroffen, erklärte das UN-Flüchtlingswerk (UNHCR) am Dienstag. Die meisten von ihnen seien in abgelegenere Orte der Provinz geflohen, etwa 60000 Menschen hätten sich in anderen Provinzen in Sicherheit gebracht. Sunnitische Terroristen der Dschihadistengruppe Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIL) sowie anderer Gruppen hatten Ende vergangenen Jahres eine Offensive in Anbar gestartet und halten seitdem Falludscha vollständig und Ramadi zum Teil unter ihrer Kontrolle. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2014, Seite 1, Ausland

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