Zum Inhalt der Seite

Länderfinanzausgleich: Nachteile für den Osten

Halle. Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) hat eine Neuregelung des Länderfinanzausgleichs gefordert. Die Steuerschwäche der Kommunen in den neuen Bundesländern müsse stärker berücksichtigt werden, sagte er in der Mitteldeutschen Zeitung (Montagsausgabe). »Die Steuerkraft unserer Kommunen geht aber nur zu 64 Prozent in die Berechnung ein, das ist willkürlich festgelegt worden.« Insgesamt würden beim Finanzausgleich bisher die westdeutschen gegenüber den ostdeutschen Ländern bevorteilt, kritisierte der Minister.

(dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2014, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage