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Sprit und Öl drücken Inflationsrate

Berlin/Wiesbaden. Fallende Preise für Sprit und Heizöl haben die Inflationsrate in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit 2010 sinken lassen. Obwohl sich Lebensmittel deutlich verteuerten, stiegen die Verbraucherpreise 2013 insgesamt nur um 1,5 Prozent nach 2,0 und 2,1 Prozent in den beiden Vorjahren. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Bundesbankchef Jens Weidmann widersprach am Donnerstag in Berlin Ängsten sowohl vor stark steigenden als auch stark fallenden Verbraucherpreisen. Er stimme mit Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), »vollkommen« überein, daß es keinen Grund gebe, »irrationale Inflationsängste« zu pflegen. Zugleich wies Weidmann auf das aus seiner Sicht begrenzte Risiko hin, daß die EU in eine Phase breit angelegter Deflation falle. »Auch dieses Gespenst löst sich bei nüchterner Betrachtung in Luft auf.« (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2014, Seite 9, Kapital & Arbeit

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