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Immer noch Gewalt in Zentralafrika

Genf. Auch nach dem Rücktritt von Interimspräsident Michel Djotodia hält die Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik laut UN-Informationen weiter an. Allein in der Hauptstadt Bangui seien seit Freitag etwa 40 Menschen umgebracht worden, teilte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, am Dienstag in Genf mit. Zudem habe es erneut Plünderungen und Entführungen gegeben. Die Zahl der Kämpfe zwischen der christlichen Bürgermiliz »Anti-Balaka« und der muslimischen Rebellentruppe Seleka sei bisher nur leicht zurückgegangen. Pillay rief die derzeit politisch Verantwortlichen in Bangui auf, bei der Reaktion auf Gewalttaten »nicht selbst international anerkannte Menschenrechte zu verletzen«.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2014, Seite 6, Ausland

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