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14.01.2014
- → Betrieb & Gewerkschaft
NGG: Mindestlohn muß rasch steigen
Düsseldorf. In der Debatte um den Mindestlohn fordert die Gewerkschaft Nahrung Genuß Gaststätten (NGG) einen höheren Satz als die geplanten 8,50 Euro pro Stunde. Der Betrag sei nicht ausreichend, sagte die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger vergangenen Mittwoch in Bild. »Das ist immer noch ein niedriger Lohn, der es kaum ermöglicht, von seiner Hände Arbeit zu leben.« Ähnlich hatte sich auch schon ver.di-Chef Frank Bsirske vor dem Jahreswechsel geäußert. Ihm zufolge muß der Mindestlohn wegen steigender Preise rasch auf zehn Euro pro Stunde erhöht werden.
Die NGG-Vorsitzende wies auch Befürchtungen zurück, ein Mindestlohn könne zu Arbeitsplatzverlusten führen. Mögliche Stellenstreichungen wegen des Mindestlohns lägen im verfehlten Geschäftsmodell einzelner Unternehmen begründet, sagte Rosenberger. In Nachbarländern, wo es den Mindestlohn bereits gebe, habe es keine großen Arbeitsplatzverluste gegeben: »Sie haben positive Erfahrungen mit dem Mindestlohn gemacht, sonst wäre er längst abgeschafft.« (AFP/jW)
Die NGG-Vorsitzende wies auch Befürchtungen zurück, ein Mindestlohn könne zu Arbeitsplatzverlusten führen. Mögliche Stellenstreichungen wegen des Mindestlohns lägen im verfehlten Geschäftsmodell einzelner Unternehmen begründet, sagte Rosenberger. In Nachbarländern, wo es den Mindestlohn bereits gebe, habe es keine großen Arbeitsplatzverluste gegeben: »Sie haben positive Erfahrungen mit dem Mindestlohn gemacht, sonst wäre er längst abgeschafft.« (AFP/jW)
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