-
11.01.2014
- → Kapital & Arbeit
Ölexport: Irak warnt die Türkei
Bagdad. Die irakische Regierung hat die Türkei und internationale Konzerne davor gewarnt, ohne Bagdads Erlaubnis Erdöl aus dem kurdischen Norden des irakischen Staatsgebietes zu exportieren. Die Ankündigung der kurdischen Autonomieregierung in Erbil, sie werde diesen Monat erstmals zwei Millionen Barrel (Faß: je 159 Liter) Öl durch eine neue Pipeline über den türkischen Terminal Ceyhan exportieren, sei »ein eindeutiger Verstoß gegen die irakische Verfassung«. Das erklärte das Ölministerium in Bagdad am Freitag. Die Regierung behalte sich vor, jeden, der an einem derartigen Geschäft beteiligt sei, strafrechtlich zu verfolgen.(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit