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Türkei: Vorwürfe gegen Erdogan

Istanbul. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan soll einen Justizbeamten unter Druck gesetzt haben, um eine Einstellung der Korruptionsermittlungen gegen seine Regierung zu erreichen. Der Istanbuler Staatsanwalt Zekeriya Öz erklärte am Mittwoch abend, Erdogan habe zwei Gesandte zu ihm geschickt, die ein Ende der Ermittlungen verlangt hätten. Wenn er sich weigere, werde das »schwerwiegende Folgen haben«, habe die Botschaft des Regierungschefs gelautet. Erdogan ließ die Erklärung durch sein Büro als Verleumdung zurückweisen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2014, Seite 6, Ausland

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