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Olympia: In den Hintern

Berlin. Eisschnellauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat vier Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi die Führung des deutschen Sports und den jetzigen IOC-Präsidenten Thomas Bach kritisiert. In Sport Bild erklärte die Berlinerin, daß sie sich in ihrer Doping-Causa mehr Unterstützung von der Sportführung gewünscht hätte: »Sie alle wissen, daß ich zu Unrecht gesperrt wurde, aber keiner hat den Mut, es öffentlich zu sagen. Sie schützen lieber ihr selbstgeschaffenes Sportrecht. Typisch Funktionäre.« Sie erneuerte ihre Kritik am Eislauf-Weltverband ISU wegen ihrer Zwei-Jahres-Sperre. »Jedes gute Ergebnis von mir ist ein Tritt in den Hintern der ISU-Bosse. Einige hassen es, daß ich mit über 40 Jahren immer noch dabei bin. Aber für mich ist das Alter nur eine Zahl, ich werde auch nach Sotschi weitermachen«, versicherte Pechstein.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2014, Seite 16, Sport

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