-
08.01.2014
- → Kapital & Arbeit
China läßt 2014 Privatbanken zu
Peking. China will seinen streng kontrollierten Finanzsektor ein Stück öffnen und erlaubt die Bildung von bis zu fünf Privatbanken in diesem Jahr. Das kündigte die Regulierungsbehörde (CBRC) in der Nacht zum Dienstag an. Im Laufe des Jahres sollten mindestens drei und maximal fünf Finanzinstitute genehmigt werden, hieß es in der Mitteilung. Die neu eingerichteten Geldhäuser dürften zunächst in einer Versuchsphase unter strenger Aufsicht der Regulierungsbehörde operieren.
Die Finanzbranche der Volksrepublik ist sehr strengen Kontrollen unterworfen. Sie wird von großen Staatsbanken dominiert, ausländische Finanzinstitute können nur sehr begrenzt in China arbeiten. Im November hatte Chinas Staats- und Parteiführung jedoch zum Abschluß des dritten Plenums des ZK der KP Chinas ein umfassendes Reformpaket in Aussicht gestellt. Damals hatte die Regierung angekündigt, den Finanzsektor zu öffnen, und »kleinere und mittlere« private Banken zulassen. (dpa/jW)
Die Finanzbranche der Volksrepublik ist sehr strengen Kontrollen unterworfen. Sie wird von großen Staatsbanken dominiert, ausländische Finanzinstitute können nur sehr begrenzt in China arbeiten. Im November hatte Chinas Staats- und Parteiführung jedoch zum Abschluß des dritten Plenums des ZK der KP Chinas ein umfassendes Reformpaket in Aussicht gestellt. Damals hatte die Regierung angekündigt, den Finanzsektor zu öffnen, und »kleinere und mittlere« private Banken zulassen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit