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Syrien: Verzögerung bei Chemiewaffen

Den Haag. Der Transport der Chemiewaffen aus Syrien wird sich nach Einschätzung der internationalen Kontrollbehörde verzögern. Durch Kämpfe, Transportprobleme und schlechte Witterungsbedingungen sei die Einhaltung der vom UN-Sicherheitsrat gesetzten Frist zum 31. Dezember »unwahrscheinlich«, teilte die Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) am Wochenende in Den Haag mit. Die OPCW rechnet aber mit einem zügigen Beginn des Abtransports. Die an der Operation beteiligten Länder sowie Vertreter der UN hatten nach Angaben der OPCW bei einem Treffen am Freitag in Moskau Fortschritte erzielt. Nach dem Beschluß des UN-Sicherheitsrates sollen rund 500 Tonnen der giftigsten Kampfstoffe zum syrischen Hafen Latakia transportiert und zu einem italienischen Hafen verschifft werden. Dort sollen sie auf ein Schiff der US-Marine geladen und dann auf See zerstört werden.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.12.2013, Seite 1, Ausland

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