-
30.12.2013
- → Ausland
Assad verwahrt sich gegen Einmischung
Damaskus. Der syrische Präsident Baschar Al-Assad hat sich in einem Brief an Papst Franziskus gegen jegliche äußere Einmischung in den Krieg in seinem Land verwahrt. Er bekräftigte zugleich die Bereitschaft seiner Regierung, an der Friedenskonferenz teilzunehmen, die am 22. Januar in der Schweiz beginnen soll. Zugleich sei aber »die Bekämpfung des Terrorismus, der auf die Bürger abzielt, der entscheidende Faktor für die Herbeiführung einer friedlichen Lösung«, hieß es in dem Schreiben, aus dem die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Sonntag zitierte. »Jene Länder, die sich an der Unterstützung der bewaffneten terroristischen Gruppen beteiligen«, müßten »damit aufhören, diesen militärische und logistische Hilfe zu gewähren«. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland