Zum Inhalt der Seite

Bundeswehr »prüft« ­Einsatz in Somalia

Berlin. Der Chef der Auslandseinsätze der Bundeswehr hält eine stärkere Präsenz deutscher Soldaten in Afrika für nötig. »Wir müssen uns mit Afrika beschäftigen, weil die Entwicklungen auch unsere Interessen betreffen können«, sagte Generalleutnant Hans-Werner Fritz einem Zeitungsbericht vom Sonnabend zufolge in Entebbe, Uganda. Die Sicherheitsinteressen würden »nicht in einem Radius von 2000 oder 5000 Kilometern um Deutschland herum enden«. Derzeit werde geprüft, ob im nächsten Jahr Bundeswehrsoldaten nach Mogadischu, »also nach Somalia selbst«, geschickt werden sollen – auch wenn die somalische Hauptstadt »kein einfaches Pflaster« sei. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.12.2013, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!