Zum Inhalt der Seite

Warme Wohnung ­immer öfter ­Luxus

Passau. Mieter müssen für Energie immer tiefer in die Tasche greifen. Nach Informationen der Passauer Neuen Presse vom Sonnabend sind die Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe seit 2006 um 23,6 Prozent gestiegen. Das gehe aus der Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Frage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor. Danach hätten Haushalte im Jahr 2006 monatlich durchschnittlich 93 Euro für Heizung ausgegeben. Im Jahr 2011 seien es im Schnitt 111 Euro gewesen. »Der von Schwarz-Gelb abgeschaffte Heizkostenzuschuß beim Wohngeld muß wieder eingeführt werden. Es darf nicht sein, daß eine warme Wohnung für immer mehr Menschen zum Luxus wird«, so Lay. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 23.12.2013, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!