-
17.12.2013
- → Ausland
Kolumbien: Armee tötet FARC-Kämpfer
Bogotá. Ungeachtet der von der FARC-Guerilla verkündete Waffenruhe hat die kolumbianische Armee am Wochenende eine Offensive gestartet. Im Südwesten des Landes töteten Sicherheitskräfte den FARC-Kämpfer Diego Fernando Tabares alias »Lucho« oder »Andrés«, wie die Regierung am Sonntag mitteilte. Die Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) hatten eine einseitige Waffenruhe ausgerufen, die am Sonntag begann. Alle Einheiten wurden aufgerufen, für 30 Tage die Kampfhandlungen einzustellen. Der Präsident Juan Manuel Santos lehnte einen Waffenstillstand während der seit einem Jahr laufenden Friedensgespräche dagegen ab.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland