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Inselstreit Chinas mit Japan verschärft

Peking/Tokio. Der Inselstreit zwischen China und Japan hat sich zugespitzt. Mit scharfen Worten wies die chinesische Regierung am Montag die Proteste Japans und der USA gegen die Errichtung einer Luftverteidigungszone durch Peking im Ostchinesischen Meer zurück. Die USA wurden aufgefordert, sich aus dem Streit herauszuhalten und »keine unverantwortlichen Bemerkungen mehr zu machen«. Die Kritik wurde US-Botschafter Gary Locke in Peking förmlich übermittelt.

Japan wurde aufgefordert, die Territorialansprüche anzuerkennen. Den Einspruch Japans gegen die Militärzone wies das Verteidigungsministerium in Peking als »völlig grundlos und unakzeptabel« zurück. Japans Außenminister Fumio Kishida hatte erklärt, das Land werde die chinesische Zone nicht akzeptieren. »Es ist ein einseitiger Schritt, der nicht zugelassen werden darf.« Kishida warnte vor »unvorhersehbaren Zwischenfällen«. China hatte am Samstag überraschend die Luftverteidigungszone geschaffen, in der sich ausländische Flugzeuge künftig identifizieren und den Anweisungen der chinesischen Luftwaffe folgen müssen.


(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2013, Seite 6, Ausland

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