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Polizeirazzien zu Mafia-Windpark

Osnabrück. Wegen des Verdachts, ein Windpark in Italien sei zur Geldwäsche genutzt worden, sind am Dienstag in sechs Bundesländern Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht worden. Die vermutlich von der Mafia in der kalabrischen Stadt Crotone gebaute Anlage soll nach Angaben der seit Februar 2013 ermittelnden Staatsanwaltschaft Osnabrück zur Geldwäsche gedient haben. Durchsucht wurden auch Geschäftsräume des Kreditgebers HSH Nordbank sowie des Windanlagenherstellers Enercon. Die Ermittlungen richten sich gegen überwiegend im Emsland ansässige Geschäftspartner dieser Gesellschaften.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2013, Seite 2, Inland

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