Zum Inhalt der Seite

Flüchtlinge im Meer ertrunken

Athen. Bei einem Bootsunglück vor Griechenland im Mittelmeer sind mindestens acht Flüchtlinge ums Leben gekommen. Weitere 15 Menschen seien am frühen Freitag vor der Insel Lefkada lebend geborgen worden, teilten die Behörden mit. Es könne aber noch weitere Opfer geben. Die Sucharbeiten würden fortgesetzt, hieß es. Seit Jahresbeginn trafen nach Schätzungen der Vereinten Nationen bereits mehr als 30000 Flüchtlinge aus Afrika allein in Italien und Malta ein. Die EU-Einwanderungspolitik steht seit einer Flüchtlingstragödie vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa mit mehr als 350 Toten Anfang Oktober heftig in der Kritik. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.11.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!