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Opferorganisationen für Entschädigung

Berlin. Zum 75. Jahrestag der sogenannten Reichspogromnacht haben jüdische Organisationen, der Zentralrat der Sinti und Roma und andere Gruppen eine Entschädigung der noch lebenden Opfer des deutschen Faschismus gefordert. »Statt bewegender Reden fordern wir Taten«, heißt es in einem Appell, der in der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau (Freitagausgaben) veröffentlicht ist. An diesem Samstag jährt sich die Pogromnacht vom 9. November 1938 zum 75. Mal. Tausende Juden wurden damals gedemütigt, verhaftet und ermordet. Viele wurden in den Monaten danach in den Tod getrieben, etwa 30 000 in Konzentrationslager verschleppt.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2013, Seite 4, Inland

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