-
01.11.2013
- → Ausland
Flüchtlinge in der Sahara verdurstet
Bamako. 87 Migranten, die auf dem Weg nach Europa die Sahara durchqueren wollten, sind tot im Norden Nigers entdeckt worden. Das Fahrzeug, in dem sie saßen, sei nahe der Grenze zu Algerien liegengeblieben, und die Menschen – zumeist Frauen und Kinder – seien anschließend verdurstet, berichteten Rettungskräfte am Donnerstag. Die nigrischen Streitkräfte bestätigten die Zahl der Toten und ergänzten, daß darunter 32 Frauen und 48 Kinder seien. Bereits Ende September hätten die Menschen die 150 Kilometer südlich der Grenze gelegene Stadt Arlit per Lastwagen verlassen.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland