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Nahrungsmittelpreise steigen erneut

Berlin. Lebensmittel dürften sich auch künftig stärker verteuern als andere Waren. Molkereien, Bäckereien und andere Produzenten von Nahrungsmitteln hoben ihre Preise im September um durchschnittlich 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Die gesamten Erzeugerpreise – zu denen auch Metalle, Holzwaren und Energie gehören – fielen dagegen im September um 0,5 Prozent. Besonders stiegen die Preise für Butter (+32,1 Prozent), Milch (+18,2) sowie für Käse und Quark (+8,8). Verarbeitete Kartoffeln kosteten 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Frisches Brot und Brötchen waren 2,9 Prozent teurer. Dagegen fielen die Preise für Kaffee um 2,5 Prozent, während Fleisch (ohne Geflügel) 2,4 Prozent billiger wurde. Diese Statistik berücksichtigt die Preise, bevor die Produkte in den Handel gelangen. Sie gilt daher als Indikator für die künftige Entwicklung der Verbraucherpreise. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2013, Seite 5, Inland

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