-
22.10.2013
- → Inland
Nahrungsmittelpreise steigen erneut
Berlin. Lebensmittel dürften sich auch künftig stärker verteuern als andere Waren. Molkereien, Bäckereien und andere Produzenten von Nahrungsmitteln hoben ihre Preise im September um durchschnittlich 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Die gesamten Erzeugerpreise – zu denen auch Metalle, Holzwaren und Energie gehören – fielen dagegen im September um 0,5 Prozent. Besonders stiegen die Preise für Butter (+32,1 Prozent), Milch (+18,2) sowie für Käse und Quark (+8,8). Verarbeitete Kartoffeln kosteten 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Frisches Brot und Brötchen waren 2,9 Prozent teurer. Dagegen fielen die Preise für Kaffee um 2,5 Prozent, während Fleisch (ohne Geflügel) 2,4 Prozent billiger wurde. Diese Statistik berücksichtigt die Preise, bevor die Produkte in den Handel gelangen. Sie gilt daher als Indikator für die künftige Entwicklung der Verbraucherpreise. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland