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19.10.2013
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Durststreik: Flüchtlinge in Berlin kollabiert
Berlin. Die Situation der Flüchtlinge, die sich am Brandenburger Tor im trockenen Hungerstreik befinden, verschlechtert sich weiter. Wie an den Vortagen brachen am Freitag erneut mehrere von ihnen zusammen und mußten medizinisch versorgt werden. Nach Angaben der Hungerstreikenden waren bis jW-Redaktionsschluß fünf Menschen betroffen. Rund 30 Flüchtlinge befinden sich seit zehn Tagen im Hungerstreik, seit fünf Tagen nehmen sie außerdem keine Getränke mehr zu sich. Sie fordern eine Anerkennung ihrer Asylanträge. Laut Berliner Morgenpost schließt die Polizei ein Eingreifen nicht aus. »Einen Gruppensuizid in der Öffentlichkeit können wir nicht zulassen«, so Polizeisprecher Thomas Neuendorf am Freitag.
(jW)
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