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16.10.2013
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München schreibt das Klopapier aus
München. Die Bürokratie macht jetzt auch nicht mehr vor dem Haisl (bayerisch für Toilette) halt. München braucht dringend frisches Klopapier und das in rauhen Mengen. Der Auftrag wird wohl 200000 Euro überschreiten, überspringt damit die Schwelle für eine EU-weite Ausschreibung. An diesem Mittwoch berät der Stadtrat über die Anforderungen an das Papier. Drei Millionen Rollen zweilagiges Toilettenpapier braucht München. Dazu kommen 400000 Rollen einlagiges Kreppapier, zweieinhalb Millionen Blätter »für Einzelblattspender« und 100 Millionen Einmalpapierhandtücher. »Die geschätzten Bedarfsmengen beruhen auf Erfahrungswerten«, heißt es in der Sitzungsvorlage. Wichtige Kriterien: »Griffigkeit, Saugfestigkeit, Reißfestigkeit und neutraler Geruch«.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
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