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Krankenversorgung für »Unsichtbare«

Kiel. Als erstes Bundesland stellt Schleswig-Holstein aus humanitären Gründen Geld für die Krankenversorgung von Flüchtlingen bereit, die ohne Papiere leben. Für die so genannten »Unsichtbaren« habe man 2014 insgesamt 200000 Euro zur Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums laut einem Bericht der Kieler Nachrichten vom Dienstag. Dringend werden vom Ministerium trotzdem Mediziner gesucht, die die Flüchtlinge noch unentgeltlich behandeln. Denn viele könnten nicht mehr bis zum nächsten Jahr warten, seien auf eine zeitnahe Krankenversorgung angewiesen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2013, Seite 5, Inland

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