Zum Inhalt der Seite

Fußball-Randspalte

Grundsätzliche Dinge

Belgrad. Mit einer Protestnote über unzumutbare Arbeitsbedingungen haben sich die Fußballprofis von Roter Stern Belgrad den Unmut von Fans zugezogen. Unbekannte brachen am Montag abend Autos von neun Spielern auf, um darin Shampoo zu verteilen, wie der staatliche TV-Sender RTS berichtete. Die Geschädigten hatten am Montag in einem offenen Brief geklagt: »Spieler von Roter Stern müssen ohne elementare Dinge ihre Arbeit verrichten, das geht vom ungepflegten Spielfeld bis zu den Bedingungen in der Kabine, wo oft das Eis, Shampoo oder andere grundsätzliche Dinge fehlen.« Zuletzt hatten Roter-Stern-Fans im September einige Spieler nach einer Niederlage gezwungen, ihre Trikots auszuziehen. (dpa/jW)

Wettbetrug

San Salvador. Die wegen Spielmanipulationen vom salvadorianischen Fußballverband lebenslang gesperrten 14 Nationalspieler sind von der FIFA weltweit aus dem Verkehr gezogen worden, wie der Weltverband am Montag abend erklärte. Unter anderem sollen die Kicker ein Freundschaftsspiel El Salvadors gegen die USA im Jahr 2010 (0:1) verschoben haben. (sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2013, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!