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DGB fordert neuen Rentenkonsens

Berlin. Der DGB hat am Montag in Berlin die künftige Regierung aufgefordert, die gesetzliche Rente zu stabilisieren. Die Gewerkschaft beruft sich auf eine eigene Umfrage, nach der rund 42 Prozent der Beschäftigten in Deutschland nicht damit rechnen, daß ihre gesetzliche Rente zum Leben reicht. Zudem gäben 69 Prozent der Arbeiter an, daß sie gar keine oder nur in geringem Maße Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge bekämen. »Wir brauchen einen neuen Rentenkonsens, um zumindest die Spielräume innerhalb der Beitragsdeckelung von 22 Prozent für eine ausreichende Rente zu nutzen«, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Entscheidend sei, daß der Rentenbeitrag nicht noch weiter gesenkt, sondern eine solidarische Demografie-Reserve in der gesetzlichen Rentenversicherung aufgebaut werde. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2013, Seite 1, Inland

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