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Friedensgespräche in Frage gestellt

Tel Aviv. Zum dritten Mal binnen knapp drei Wochen ist ein Israeli im besetzten Westjordanland umgebracht worden. Rechte Mitglieder der israelischen Regierung nahmen das zum Anlaß, die Friedensgespräche in Frage zu stellen. Angeblich zwei Palästinenser töteten den Oberst der Reserve am frühen Freitag morgen vor dessen Haus in der Feriensiedlung Brosch Habika im Norden des Jordantals, wie die Armee auf Anfrage bestätigte. Vizeverteidigungsminister Danny Danon rief Regierungschef Benjamin Netanjahu umgehend auf, die Gespräche zu überdenken und die zugesagte stufenweise Freilassung palästinensischer Häftlinge auszusetzen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2013, Seite 7, Ausland

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