-
16.09.2013
- → Kapital & Arbeit
Strompreis: Industrie wird geschont
Berlin. Die steigenden Strompreise treffen vor allem private Kunden. Die deutschen Haushalte zahlen mit derzeit durchschnittlich 27 Cent pro Kilowattstunde 35 Prozent mehr als Mitte 2008, wie der Spiegel unter Berufung auf ein im Auftrag der Grünen erstelltes Gutachten berichtet. Bei den Firmen dagegen seien die Strompreise mit 10,1 Cent nahezu gleich geblieben. Dies liege u. a. daran, daß die Industrie ihre Stromverträge selbst aushandeln könne und so von gesunkenen Preisen an der Strombörse profitiere. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit