-
13.09.2013
- → Ausland
Madrid bereit zum Dialog mit Katalonien
Madrid/Barcelona. Nach der Massenkundgebung in Katalonien für die Unabhängigkeit der Region hat die spanische Regierung Dialogbereitschaft geäußert. »Wir sind bereit, alle anzuhören«, sagte Vizeregierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría am Donnerstag. »Dazu gehört aber auch die schweigende Mehrheit.« Madrid wolle im Dialog mit der katalanischen Regionalregierung nach einer Lösung auf der Grundlage der spanischen Verfassung suchen. Hunderttausende Katalanen hatten am Vortag eine 400 Kilometer lange Menschenkette durch ihre Region gebildet und damit für eine Abspaltung Kataloniens von Spanien demonstriert. In Madrid überfielen am Mittwoch etwa 20 Neonazis das katalanische Kulturzentrum. Sie verletzten fünf Menschen und richteten Verwüstungen an. Sechs der Gewalttäter wurden festgenommen.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland