Zum Inhalt der Seite

Assad im US-TV: Keine Chemiewaffen eingesetzt

Washington. Syriens Präsident Baschar Al-Assad hat die Verantwortung für einen mutmaßlichen Chemiewaffenangriff in Damaskus im US-Fernsehen zurückgewiesen.

Es gebe keine gesicherten Hinweise, daß überhaupt ein derartiger Angriff stattgefunden habe, sagte Assad am Sonntag CBS News. »Es gibt keine Beweise, daß ich Chemiewaffen gegen mein eigenes Volk eingesetzt habe«, erklärte er. Assad deutete an, daß es bei einem Angriff auf Syrien einen Gegenschlag seiner Verbündeten geben würde. Ein Angriff auf Syrien könnte zudem sein Militär so schwächen, daß das Gleichgewicht im Bürgerkrieg kippen würde, sagte er weiter. CBS führte das Interview nach eigenen Angaben in Damaskus. (Reuters/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!