Zum Inhalt der Seite

Tunesier fordern Regierungsrücktritt

Le Bardo. Mehrere tausend Tunesier sind im Gedenken an den ermordeten Oppositionspolitiker Mohammed Brahmi wieder auf die Straßen gegangen und haben den Rücktritt der islamistisch geführten Regierung gefordert. Mit Bildern von Brahmi in den Händen zog die Menge am späten Samstag abend durch Bardo, einen Vorort der Hauptstadt Tunis. Die tunesischen Behörden hatten für den Tod Brahmis im Februar radikale Salafisten verantwortlich gemacht. Die Familien der Opfer und Teile der Opposition sehen hingegen die Regierungspartei Ennahda direkt hinter den Taten. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.09.2013, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!