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Fußballspalte

Task Force Palästina

Zürich. Der Weltverband FIFA hat nach eigenen Angaben die Verbände Israels und Palästinas zur Unterzeichnung eines Memorandums bewegen können, das die bilateralen Beziehungen fördern und regeln soll. An der Sitzung im FIFA-Hauptquartier in Zürich nahmen neben Verbandsoffiziellen aus Israel und Palästina auch FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und UEFA-Chef Michel Platini teil. Die FIFA hatte eine Task Force ­Israel/Palästina eingerichtet. »Daß Israel und Palästina sich einverstanden erklärt haben, an dieser Task Force mitzuwirken, war ein Zeichen des guten Willens«, erklärte Blatter. »Diese Haltung hat sich bestätigt. Ich bin sehr glücklich, daß dieses Treffen zu konkreten Vorschlägen geführt hat, um eine verbesserte Entwicklung des Fußballs in Palästina einzuleiten.« (sid/jW)

Aber im Fußball

Zürich. FIFA-Boß Joseph S. Blatter findet nichts an den rund 100 Millionen Euro, die Real Madrid für den Waliser Gareth Bale an Tottenham Hotspur überweisen wird. »Das ist Marktwirtschaft«, sagte der Schweizer am Dienstag in seinem Hauptquartier. »Ich zweifle zwar, ob ein Spieler diesen Wert haben kann, aber im Fußball findet man immer Geld.« 2009 habe Real eine ähnliche Summe für Cristiano Ronaldo bezahlt. »Damals wurde zeitgleich ein Picasso-Gemälde für 100 Millionen Euro versteigert. Dieses Bild ist aus Sicherheitsgründen fast nie zu sehen, Ronaldo aber wöchentlich zweimal im Stadion.« (sid/jW)

Zahltag in Essen

Essen. Einen Teil der Ablösesumme, die der FC Arsenal für Mesut Özil an Real Madrid überweist, kassiert der Regionalligist Rot-Weiß Essen, der den Nationalspieler mit ausgebildet hat. Genau wie Schalke 04 erhält Rot-Weiß rund 800000 Euro von den insgesamt 50 Millionen Ablöse. Bedacht werden die Vereine, bei denen der Betreffende zwischen dem 12. und 23. Lebensjahr gespielt hat. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2013, Seite 16, Sport

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