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Handball: Urlaub im Büro

Hamburg. Nach seiner Entlassung als Geschäftsführer des Handballbundesligisten Hamburger SV saß der frühere Fußballnationaltorwart Frank Rost am Dienstag vormittag in seinem Büro, als sei nichts geschehen. Offenbar war er aus arbeitsrechtlichen Gründen zum Dienst erschienen. HSV-Präsident Matthias Rudolph war nicht amüsiert: »Sein Verhalten ist eine Frechheit. Mir hat er gestern gesagt, daß er sein Amt niederlegt und ich ihn beurlauben soll. Aber warum soll ich ihn dann beurlauben? Der will doch jetzt nur Geld haben.« Rost war zum 1. Juli verpflichtet worden und hatte sich binnen 43 Tagen mit der Vereinsführung überworfen. Rudolph: »Es hat menschlich nicht gepaßt.« (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2013, Seite 16, Sport

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