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Pharmariese gesteht Verfehlung

London/Schanghai. Im Bestechungsskandal in der chinesischen Pharmabranche hat der britische Konzern GlaxoSmith­Kline (GSK) eine Beteiligung seiner Spitzenmanager eingeräumt. »Führungskräfte von GSK China, die unser System gut kennen, scheinen sich außerhalb unserer Prozesse und Kontrollen bewegt und chinesisches Recht gebrochen zu haben«, erklärte der für die Schwellenländer zuständige Manager Abbas Hussain. Er war vergangene Woche nach China entsandt worden, um die Vorwürfe schnell aufzuklären. GSK soll mit Hilfe von Reisebüros und Beratungsfirmen im gewaltigen Umfang Ärzte und Behördenvertreter geschmiert haben, um den Umsatz anzukurbeln und Medikamentenpreise hochzutreiben. Vier chinesische Spitzenmanager des Konzerns wurden verhaftet. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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