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BRD-Stahlkocher Opfer der Flaute

Düsseldorf. Die wirtschaftliche Lage der deutschen Stahlindustrie bleibt angespannt. Im Juni sei die Rohstahlerzeugung im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund zwei Prozent auf 3,68 Millionen Tonnen zurückgegangen, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Dienstag in Düsseldorf mit. Seit Jahresbeginn ergibt sich ein Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit einer Kapazitätsauslastung von 85 Prozent sei die Situation in Deutschland noch »relativ solide«, so der Verband. Hohe Rohstoffkosten und eine erhebliche Unterauslastung der Anlagen in weiten Teilen Europas gestalteten die Lage jedoch »außerordentlich schwierig«. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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