-
25.06.2013
- → Inland
Neue Agrarpolitik gefordert
Berlin. Ökobauern und Umweltschützer fordern eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik nach der Bundestagswahl. »In der kommenden Legislatur muß engagierter für ein Umsteuern im Agrar- und Ernährungsbereich gearbeitet werden«, sagte der Chef des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein, am Montag. Er verwies darauf, daß der Umsatz auf dem deutschen Bio-Markt zuletzt um mehr als 20 Prozent gewachsen sei, die Ökofläche im Inland aber nur um zehn Prozent. Der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz, Hubert Weiger, warf der Bundesregierung vor, Umwelt- und Gesundheitsschäden infolge der intensiven Landwirtschaft zu ignorieren. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland