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25.06.2013
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Haiforscher gestorben
Der Tauchpionier und Meeresforscher Hans Hass ist tot. Der Wiener ist mit 94 Jahren bereits am vergangenen Sonntag in seiner Heimatstadt gestorben, wie das Hans-Hass-Institut am Samstag mitteilte. Mit Filmen wie »Abenteuer im Roten Meer« (1951) brachte er in der Nachkriegszeit die Unterwasserwelt einem großen Publikum näher.
Bereits mit 20 Jahren veröffentlichte Hass, der 1919 in Wien geboren wurde, sein erstes Buch »Jagd unter Wasser mit Harpune und Kamera« und begann Unterwasserfilme zu drehen. Seine Reisen führten ihn rund um den Globus etwa in die Ägäis, ans Rote Meer, nach Polynesien, Australien, zu den Galapagos Inseln und an den Indischen Ozean. Insgesamt publizierte er 32 Bücher und produzierte 73 Filme.
Die große Liebe des studierten Zoologen galt stets den Haien, denen er den Ruf als Schrecken der Ozeane nehmen wollte. Mit Filmen (»Menschen unter Haien«) und Büchern (»Unter Korallen und Haien«, »Der Hai – Legende eines Mörders«) kämpfte er für eine bessere Reputation der Tiere. Obwohl er bereits vor über 50 Jahren das Tauchen an den Nagel gehängt hatte, setzte er sich weiter für Haie ein.
Hass wollte sich selbst immer völlig geräuschlos den Tieren unter Wasser nähern, um sie zu fotografieren. »Ich wollte mich wie ein Fisch unter Fischen bewegen«, sagte der Meeresforscher einmal. Dazu erarbeitete er neuartige Tauchflossen, führte ein Schwimmtauchgerät mit Sauerstoff ein, das vom Forschungsschiff unabhängiger machte, und entwickelte die ersten funktionsfähigen Unterwasserkameras. Sein Begräbnis fand am Samstag im engsten Kreis der Familie in Wien statt.
(dpa/jW)
Bereits mit 20 Jahren veröffentlichte Hass, der 1919 in Wien geboren wurde, sein erstes Buch »Jagd unter Wasser mit Harpune und Kamera« und begann Unterwasserfilme zu drehen. Seine Reisen führten ihn rund um den Globus etwa in die Ägäis, ans Rote Meer, nach Polynesien, Australien, zu den Galapagos Inseln und an den Indischen Ozean. Insgesamt publizierte er 32 Bücher und produzierte 73 Filme.
Die große Liebe des studierten Zoologen galt stets den Haien, denen er den Ruf als Schrecken der Ozeane nehmen wollte. Mit Filmen (»Menschen unter Haien«) und Büchern (»Unter Korallen und Haien«, »Der Hai – Legende eines Mörders«) kämpfte er für eine bessere Reputation der Tiere. Obwohl er bereits vor über 50 Jahren das Tauchen an den Nagel gehängt hatte, setzte er sich weiter für Haie ein.
Hass wollte sich selbst immer völlig geräuschlos den Tieren unter Wasser nähern, um sie zu fotografieren. »Ich wollte mich wie ein Fisch unter Fischen bewegen«, sagte der Meeresforscher einmal. Dazu erarbeitete er neuartige Tauchflossen, führte ein Schwimmtauchgerät mit Sauerstoff ein, das vom Forschungsschiff unabhängiger machte, und entwickelte die ersten funktionsfähigen Unterwasserkameras. Sein Begräbnis fand am Samstag im engsten Kreis der Familie in Wien statt.
(dpa/jW)
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