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Organspendeskandal: Anklage erhoben

Göttingen/Braunschweig. Gut ein Jahr nach Beginn der Ermittlungen zum Skandal um Organtransplantationen am Uniklinikum Göttingen hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage erhoben. Dies gab die Behörde am Mittwoch bekannt. Sie wirft einem früheren leitenden Transplantationschirurgen versuchten Totschlag in elf sowie Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen vor. Die Ermittlungen gegen vier weitere Ärzte seien noch nicht abgeschlossen. Der Mediziner, der seit Januar in Untersuchungshaft sitzt, soll planmäßig falsche Daten von Patienten an die Stiftung Eurotransplant gemeldet haben. Deshalb seien diese auf der Warteliste für Spenderlebern nach oben gerückt. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2013, Seite 5, Inland

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