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Flüchtlingsboot vor Australien gesunken

Sydney. Nach dem Untergang eines Flüchtlingsbootes mit mehr als 50 Menschen an Bord vor Australien haben die Behörden die Vermißtensuche ausgesetzt. Offiziellen Angaben zufolge konnten nur 13 Leichen aus dem Indischen Ozean geborgen werden, Dutzende weitere Bootsflüchtlinge werden vermißt. Neue wichtige Seerettungseinsätze ließen jedoch eine Fortsetzung der Suche bis auf weiteres nicht zu, sagte eine Behördensprecherin. Sobald bei den neuen Notfällen keine Gefahr mehr für Menschenleben bestehe, werde sich die Küstenwache »bemühen, soweit möglich, alle Leichen zu bergen«. Das Unglück ereignete sich vor der Weihnachtsinsel, die Anlaufpunkt für vor allem über Indonesien kommende Flüchtlinge ist.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.06.2013, Seite 6, Ausland

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